„Spielen verbieten“ – gehört verboten!

Spielen verbieten verbieten

Spielen verbieten verbieten

Millrather Eltern protestieren: Sie und ihre Kinder werden angeraunzt und des Schulhofs verwiesen, wenn sie auf dem Schulhofgelände der ehemaligen Realschuldependance an der Schmiedestraße Inliner- oder Fahrradfahren wollen.

Das ist für mich ein Déjà-Vu, das „hatten“ wir vor einem Jahr auch schon. Damals waren Schilder aufgestellt worden, die das unbefugte Betreten des Schulhofgeländes verieten sollten. Ich hatte es damals schon abgelehnt, die Realschuldependance Schmiedestraße den Kindern als Spielort vorzuenthalten.

Gegen den noch amtierenden Bürgermeister Werner und seine CDU war damals kein „Durchkommen“, jetzt geht das Theater aber wieder los, nun beklagen wieder zahlreiche Eltern, dass sie selbst und ihre Kinder vom Schulhofgelände verscheucht würden.

Es wird berichtet, dass Mütter mit ihren spielenden Kindern dort vom Städtischen Ordnungsdienst des Platzes verwiesen wurden, dass städtisches Personal sich unangemessen gegenüber Passanten und Kindern verhält.

Das darf nicht sein. Es muss auch für die Schmiedestraße gelten, dass Schulhöfe außerhalb der Schulzeiten frei zugänglich als Spielplätze sind und dass dies erst recht zu gelten hat, wenn nicht einmal mehr Schule dort stattfindet.

Für die SPD-Fraktion habe ich beantragt, unverzüglich eine Jugendhilfeaus­schusssitzung einzuberufen und meinen Antrag:

Freigabe des Schulhofgeländes Schmiedestraße als Spielplatz

zu beschließen.

Beitragsbild festlegen

One thought on “„Spielen verbieten“ – gehört verboten!

  • Die Verwaltung wird in der kommenden Schulausschussitzung mitteilen, dass die Verbotsschilder entfernt werden, hat Schul- und Jugenddezernent Ulrich Schwab-Bachmann jetzt der JHA-Vorsitzenden Annette Kirchhoff und mir angekündigt. Dass der Spielplatz hergerichtet werden soll ist eine weitere gute Nachricht.
    Der Wortlaut der Schulhoffreigabe ist:

    Mitteilung der Verwaltung zum ehemaligen Schulgelände Schmiedestraße

    Das ehemalige Schulgelände Schmiedestraße wird seit geraumer Zeit als Spielgelände, von der Tafel e. V. und dem Internationalen Kulturzentrum (IKZ) genutzt. Die unterschiedlichen Nutzungen erfordern auf dem Gelände einerseits einen Lieferverkehr und andererseits einen beruhigten Bereich für die Hausaufgabenbetreuung des IKZ. Der Versuch, die unterschiedlichen Nutzungen durch Schilder zu regeln, hat sich nicht bewährt. Deshalb werden diese nun entfernt. Damit die Tafel und das IKZ ihre Arbeit ungehindert fortsetzen können und das Gelände auch zum Queren und Spielen zur Verfügung steht, wird eine Fläche schraffiert, die ausschließlich für den Lieferverkehr vorgesehen ist.

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *