Hochdahl-S-Bahnhof: Die Rampe ist offen, aber jetzt muss es zügig weiter gehen

PeerSteinbrück, Detlef Ehlert und Wolfgang Sternberg setzten sich für die Rampe ein

Peer Steinbrück, Detlef Ehlert und Wolfgang Sternberg setzten sich für die Rampe ein

 

Die Rampe am Hochdahler S-Bahnhaltepunkt ist jetzt so weit fertig, dass sie freigegeben worden ist für den Fußgängerverkehr, das ist auf der Internet-Seite der SPD-Erkrath nachzulesen. Ich will nicht mehr lange darüber reden, dass der Bau überhaupt erst möglich wurde, nachdem Peer Steinbrück und ich mit der SPD eine Unterschriftsaktion gestartet hatten und wir gemeinsam mit dem Stadtrat und dem Technischen Beigeordneten der Stadt Erkrath, Fabian Schmidt, sowie dem ÖPNV-Ausschuss des Kreistages das gegenüber der Bahn durchdrücken konnten.

Mit der Initiative konnten wir auch das Schließen des Bahnübergangs während der Bauphase verhindern. Aber das reicht natürlich noch nicht.

Wir kämpfen nun weiter für den Einbau eines Aufzugs, damit „mobilitätsbeeinträchtigte Personen“, also Leute mit Rollstuhl, Rollator oder auch „nur“ mit Kinderwagen oder schwerem Gepäck, endlich eine Chance erhalten, in Hochdahl von der Straße, dem Gehweg, Parkplatz oder Bushaltestelle auch auf den S-Bahnsteig zu kommen.

Und selbst damit ist es ja noch nicht zu Ende mit dem erforderlichen Engagement. Die unsägliche, weil nicht mit der Anpassung der Schienen-Infrastruktur / Höhe der Bahnsteige abgestimmte Bestellorder des VRR und der Bahn für die neuen S-Bahn-Züge führt heute dazu, dass es eine Lücke, einen deutlichen Höhenunterschied zwischen Bahnsteig- und Fahrzeughöhe gibt. Den können behinderte Menschen jedenfalls nicht ohne fremde Hilfe überwinden. Das ist für die Betroffenen eine Katastrophe und für die Verantwortlichen dieses Desasters ein Armutszeugnis.

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