Holger Johan schreibt. Mir gefällt das..

Backhaus Schink - Ercroder Jonges - Holger Johan - 2014

Brotteig kneten… (Foto Holger Johan)

Es war eine richtig schöne Herbstwanderung!

Bei tollem Wetter machten sich 60 gut gelaunte Wanderer ( die Fußkranken wurden separat mit Autos zum Ziel gefahren) auf dem Weg zum Hochdahler Backhaus.

Wie immer wurde das Ziel vorher nicht bekannt gegeben. Das spielte aber gerade heute überhaupt keine Rolle, da die Wanderer sich mit großem Spaß auf dem Weg machten.

Pünktlich um 13.00 Uhr ging die Gruppe von der Markthalle aus los und man ging über Bahnstraße, Kirchstraße (vorbei am ältesten Haus von Erkrath) bis zur Neandertalbrücke, von dort aus in’s Ülledal über den von den Ercroder Jonges vor ca 20 Jahren bearbeiteten Weg welcher ebenfalls von den Ercroder Jonges mit Obstbäumen bepflanzt wurde, rauf zur „Schönen Aussicht“ von Familie Haumann. Hier wurde eine kleine Pause gemacht, da sich der Tross am Berg ein wenig auseinander gezogen hatte.

Nachdem alle wieder beisammen waren ging es weiter am Neanderbad vorbei bis zur Bergischen Allee um dort die Straße zum Neanderweg zu queren um dann das HOCHDAHLER BACKHAUS zu erreichen.

Der Organisationstrupp der Jonges hatte bereits am Vormittag alles aufgebaut und war bestens auf die Wander vorbereitet. Auch Frau Ehlich und Herr Becker, die sich ehrenamtlich um das Hochdahler Backhaus kümmern und gerne Gruppen zu Gast haben, waren gut vorbereitet und hatten vorab schon einige leckere Backwaren für die hungrigen Wanderer fertig gebacken.

Allerdings hatten die beiden nicht mit mehr als 80 Besucher gerechnet da zu den 60 Wanderer ja auch noch die Fußkranken und natürlich das Orgateam mitgerechnet werden mussten.

Der erste Durst wurde mit den wie immer kostenlos bereit gestellten Getränken gelöscht und schon ging’s los mit der „Bäckerei“ . Natürlich fanden nicht alle 80 Gäste Platz im Backhaus aber trotzdem konnten viele helfen den Teig zu kneten und die Laibe zu formen welche dann von Herrn Becker und Frau Ehlich im historischen Ofen gebacken wurden.

Das Hochdahler Backhaus wurde im Jahr 1838 gebaut und wurde zunächst rein gewerblich genutzt. Der dort zu diesem Zeitpunkt ansässige Gasthof hat dort nicht nur Brot gebacken sondern es wurde dort auch Flachs getrocknet und Fleisch konserviert. Bis in die Jahre 1948/49 wurde das Backhaus immer genutzt, dann jedoch verfiel es immer mehr, bis es eigentlich kurz vor dem Abriss stand. Der Bergische Geschichtsverein kümmerte sich dann ab dem Jahr 1990 um das Backhaus. Die Erkrather Bürger wurden aufgerufen mitzuhelfen und Herr und Frau Luers waren mit Feuer und Flamme (nicht wörtlich zu nehmen) dabei. Nach der Renovierung/Restaurierung übernahm die Stadt Erkrath die Patenschaft.

Frau Ehlich fand Interesse an dem Gedanken einmal dabei zu sein und „schleppte“ Ihren Mann, Herrn Becker mit nach Hochdahl. Wie es so ist, Herr Becker gab Tipps zur Befeuerung des Ofens und ab diesem Zeitpunkt gehörte er zum Team des Hochdahler Backhauses…. und das bis heute!

Zurück zum heutigen Tag. Wie bereits gesagt, die Wanderer waren begeistert mit dabei zu sein. Es dauert natürlich bis so ein Brot fertig ist. Aber es wurde wieder viel erzählt und die Zeit verging doch recht schnell bis die Brote fertig waren.

Anbei eine kleine Auswahl an Bildern vom heutigen Tag. Wir von den Ercroder Jonges bedanken uns bei Frau Ehlich und Herrn Becker für deren Mühen und Bereitschaft und natürlich bei unseren zahlreichen Besuchern. Es hat richtig viel Spaß gemacht!

Ercroder Jonges 1982 e.V.s Foto
Ercroder Jonges 1982 e.V.s Foto
Ercroder Jonges 1982 e.V.s Foto
Ercroder Jonges 1982 e.V.s Foto

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