Aufmacher im Lokalanzeiger…

Nikolas Golsch schreibt im Lokalanzeiger Erkrath den Aufmacher:
Wird er Bürgermeister?
Wird er Bürgermeister?

Detlef Ehlert geht für die SPD bei der Bürgermeisterwahl 2015 ins Rennen. FOTO: Nikolas Golsch
Erkrath. Wie schon 2009 tritt auch im kommenden Jahr Detlef Ehlert für die Erkrather Genossen bei der Bürgermeisterwahl an. Sabine Lahnstein konnte ihre Partei nicht überzeugen.

(nigo) Es dauert noch ein Jahr, bis in Erkrath ein neuer Bürgermeister gewählt wird – dennoch hat das Rennen ums Rathaus längst begonnen. Schon in der ersten Jahreshälfte gab die Erkrather CDU ihren Kandidaten bekannt, schickte mit Christoph Schultz (32) einen außergewöhnlich jungen Kandidaten ins Rennen. Die SPD ließ sich mit der Ernennung ihres Kandidaten etwas mehr Zeit – zuletzt gab es ein parteiinternes Duell zwischen der Hochdahlerin Sabine Lahnstein und Alt-Erkrather Detlef Ehlert. Rund zwei Drittel der Genossen gaben Ehlert ihre Stimme.

Doch es war nicht nur ein Duell zwischen zwei Kandidaten einer Partei, es war ein Duell zwischen den beiden Ortsvereinen. Bereits 2009 hatte Ehlert um das Bürgermeisteramt gebuhlt, damals war er am amtierenden Bürgermeister Arno Werner gescheitert. Die Hochdahler schienen ihm nicht zuzutrauen, dass er es beim zweiten Mal schafft, schickten deshalb eine eigene Kandidatin ins Rennen. Enttäuscht zeigte sich der Hochdahler Ortsvereinsvorsitzende Paul Söhnchen: „Wir müssen und werden mit dieser demokratischen Entscheidung leben“, sagt er. Detlef Ehlert (55) gibt sich jedoch gewohnt optimistisch. „Ich will Bürgermeister werden“, sagt er, ein Bürgermeister für alle wolle er sein.

Und dann war da noch ein Kommentar des selben Autors, den ich hier abschreiben muss, da die Technik nicht anders funktioniert…:

„Wer wird das Rennen machen?

Es hat sich nichts verändert bei der Erkrather SPD. Wie schon seit vielen Jahren setzt man hier auf Ehlert. Er kann reden, er kann überzeugen, Inhalte vermitteln. Das hat er gelernt, das kann er aus dem FF.

Die Erkrather Genossen mag das überzeugen, doch den Wählern kommt es bekanntlich auf etwas anderes an: Bei ihnen entscheiden Menschen, bei ihnen kommt es auf Sympathie an. Detlef Ehlert hat im Laufe der Jahre nicht nur Erfahrungen gesammelt, er hat sich auch Feinde gemacht. Das ist der entscheidende Vorteil des Christoph Schultz – er ist authentisch und er ist vor allem eins: unverbraucht. Das wird ihm im Wahlkampf zugute kommen.“

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