Abiturfeier in Hochdahl: Das ist großes Kino

Am nun schon vergangenen Samstag fand die Abi-Entlassfeier für den ersten G-8-Jahrgang am Hochdahler Gymnasium statt. Die haben es einfach drauf. Das war noch einen Tick „größer“ als die Feier der letzten G-Neuner vor einer Woche.
Smolka ist immer gut, der Schulleiter kann es.
Dafür war der Bürgermeister heute „schlechter“ als letzte Woche und überhaupt nicht gut, ohne Empathie oder auch nur Interesse, schade.
Anais Dahl ist offenbar ein all-round-Talent, ihre Gesangseinlage, ihre Rede für die Abiturientia, ihr Kunstbeiträge in der Gestaltung der Schule, bestimmt auch ihre persönliche Abiturleistung, nötigen schlicht Respekt ab.
Die Rede von Stefan Krabs als Elternvertreter für die G-9 war ehrlich, anrührend, und liebevoll – das hat Frau Köster-Breuer gestern auf gleichem Niveau ebenfalls erreicht. Ich halte beide Beiträge für schier genial, wie schade, dass nun beide die Schule „verlassen“ werden- oder vielleicht doch noch künftig sich einbringen werden.
Die Beratungslehrer waren letzte Woche Highlights, die gestern ebenfalls – irre gut.
Über die Musik kann ich nicht urteilen, weil mir dafür die Wort fehlen, was für Stimmen, welche Perfektion in der Darbietung…
Was den Event gegenüber der Vorwoche toppt: Die Abiturientinnen und Abiturienten haben sich bedankt. Die LeistungskurssprecherInnen haben mit zumeist persönlichen Präsenten Dank an ihre KursleiterInnen gesagt, das gab es so noch nicht. Bewegende Szenen, eine tolle Idee.
Zum Schluss: dass ich Rotz und Wasser geheult habe, erlaubt mir vielleicht zu erwähnen, dass es Beratungslehrer Walter Schumachers wohl auch so ging…. Schön traurig über so viel Lob und traurig-bedrückt darüber, dass das – aus Altersgründen – seine letzte Abiturfeier mit vorher aktiver Beteiligung war. Dafür hat er mit seiner eigenen Abschlussrede ein Licht gezündet – vielen Dank, Herr Schumachers.

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