Wildwest-Manier für Autoverkehr in der Bahnstraße?

In der Fußgängerzone Bahnstraße in Alt-Erkrath herrscht reger Verkehr: Jetzt bei den (hoch-) sommerlichen Temperaturen besuchen Menschen in erfreulich großer Zahl die Außengastronomie-Plätze von Gaststätten, Eisdielen, und Kaffees, Kinder spielen dort und fahren Rad oder Roller. Ältere Menschen werden in Rollstühlen gefahren oder schieben Rollatoren. Das alles gehört selbstverständlich in eine Fußgängerzone hinein. Schlimm genug, dass das übers Jahr gesehen nicht genug passiert bzw. nicht genug Erkrather im Dorf einkaufen – jetzt wird nämlich auch noch die Tchibo-Filiale dort schließen…

Abgesehen vom in den Morgenzeiten zulässigen Lieferverkehr und von Anwohnern mit Parkausweis oder dem Bürgerbus haben aber Kraftfahrzeuge in der Fußgängerzone nichts zu suchen. Doch wie sieht es in der Wirklichkeit aus? Wieder einmal führen Anwohner und Besucher der Bahnstraße – zu Recht – Klage darüber, dass der Auotverkehr dort zunimmt, und zwar in „jeder Richtung“. Die Poller an der Einfahrt der Bahnstraße sind seit knapp einem Jahr defekt. Ich habe jetzt bei der Stadtverwaltung nachgefragt, ob denn irgendwann dort mal jemand an eine Reparatur denken könnte…

Die Polizei, die für den „rollenden Verkehr“ zuständig ist, sollte mal wieder konzentriert und geballt Kontrollen durchführen, damit den vermeintlich Unverbesserlichen deutlich gemacht wird, dass sie nichts mit Autos in der Fußgängerzone zu suchen haben und auch, dass insbesondere die Gerberstr. und die Bahnstr. von der Sparkasse aus keine Zufahrtswege in die Fußgängerzone sind.

Ich bin auch der Meinung, dass an der Einmündung Bahnstr./Kreuzstr. Geschwindigkeitsbegrenzungsschilder fehlen. Verkehrsberuhigter Bereich oder sonst Tempo 30 km/h für den Anfang der Bahnstraße und für die Gartenstraße, die ja davon auch betroffen ist, halte ich für nötig.

 


 

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