3 thoughts on “Wie ich mir den „Ganztag“ an den weiterführenden Schulen vorstelle…

  • Vielen Dank für die ausführliche und schnelle Antwort sowie für die interessanten Hintergrundinformationen.

  • Hallo Herr Müller,
    ich freue mich ja, dass Sie ein eifriger Leser meiner Seite sind.
    Und da Sie in Ihrer letzten Stellungnahme eine Frage stellen, will ich die auch gern beantworten:
    Die Landesregierung (ich meine die noch von CDU und FDP gestellte…) hatte ein Programm aufgelegt, aus dem je Kreis und je kreisfreier Stadt im Lande für 2009/2010 und für das folgende Schuljahr je eine Realschule und ein Gymnasium mit je 100.000 Euro Zuschuss für die Einrichtung des Ganztagsbetriebs gefördert werden sollte.
    Das ist bescheiden wenig hinsichtlich der Zahl der betroffenen Schulen und erst recht bescheiden wenig bezüglich der Förderhöhe (hier in Erkrath kostet die Einrichtung der beiden Mensen zusammen gut 2,6 Mio. Euro…). Aber immerhin. Deshalb hat die SPD (!) beantragt, dass Erkrath sich an dem Programm beteiligt. Die CDU ist diesem Antrag gefolgt.
    Dann hat die Landesregierung (immer noch die unter Rüttgers…) Verwaltungsregeln für die Vergabe dieser Zuschüsse aufgestellt. Die sagen aus, dass zuerst gefördert wird nach der Größe der Schulen, ob sie in sozialen Brennpunkten liegen, nach dem Anteil von Ausländerkindern etc. In dem Fall hat die Regierung also vernünftige Regeln aufgestellt.
    Sämtliche dieser Kriterien sprachen in unserem Fall für das Hochdahler Gymnasium.
    Wir haben mit beiden Gymnasien gesprochen. Und darauf hin haben wir gesagt: Priorität 1 hat Hochdahl, ob dann noch Spielraum für einen zweiten Antrag, nämlich aus unserer Sicht für das Neandertal-Gymnasium, besteht, muss später beurteilt werden.
    Aber – und das räume ich ein – da hatte ich die Landesregierung zu früh gelobt, dass die Spielregeln richtig gesetzt worden seien. Denn entschieden haben die dann ganz anders. Die von der damaligen Mehrheit hier durchgesetzte Reihenfolge – Alt-Erkrath vor Hochdahl – wurde gefördert und – ausdrücklich gegen die von Bürgermeister Werner und der Verwaltung behauptete Meinung – gab es einen Zuschlag nicht nur für eine der beiden Schulen, sondern sogar für beide. Also für zwei Gymnasien in Erkrath.
    Tatsache ist demnach, dass die SPD nicht gegen einen der beiden Schulanträge war. Sondern dass die Landesregierung ihre eigenen Spielregeln über den Haufen geworfen hat und deshalb beide Gymnasien den Landeszuschuss erhalten. Das ist im Ergebnis in Ordnung. Weil es um die Kinder geht.
    Dabei bleibt zwar unberücksichtigt, dass CDU und FDP hier die falsche Entscheidung zum Bauprogram in Alt-Erkrath gegen die Schulgemeinde des Gymnasiums durchgepaukt hat, aber da war leider kein Einsehen zu erzielen.
    Sie sehen, die Dinge sind deutlich komplizierter als Sie glauben. Doch das kann ich ja aufklären.
    Freundliche Grüße!

  • War die SPD nicht dagegen? Wollte die SPD nicht das Ganze nur in Hochdahl und nicht in Alt Erkrath einführen? Was soll nun hier das Zitat eines Zeitungsartikels?

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