Hoppla, passiert jetzt endlich was auf der Max-Planck-Straße?

Mindestens seit November 2008 weiß auch die Erkrather Verwaltung, dass Bodenwellen auf der Max-Planck-Str. erhebliche Verkehrsgefährdungen auslösen. Deshalb hat das Tiefbauamt in einer Vorlage für den Planungs- und Verkehrsausschuss ausgeführt:

„Größere Schäden gibt es hingegen im Gewerbegebiet. Um hierdurch evtl. entstehenden Gefahren zu
begegnen, hat die Straßenverkehrsbehörde, in Abstimmung mit der Straßenbauabteilung, im Dezember
2008 eine Reduzierung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h zwischen Heinrich-
Hertz-Straße und Am Tönisberg angeordnet.
Das Tiefbauamt wird durch ein unabhängiges Prüfinstitut die Ursache der atypischen Straßenschäden
ermitteln lassen. Nach Vorlage des Untersuchungsergebnisses ist vorgesehen, noch in diesem Jahr
die Schäden zu beseitigen. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keinerlei Anhaltspunkt dafür, dass die
Schäden durch den Schwerlastverkehr verursacht wurden.“

Nun hat die Verwaltung recht, dass es keinen Sinn macht, eine Schadensbehebung anzupacken, wenn nicht einmal die Schadensursache bekannt ist. Die entsprechende Untersuchung aber knapp ein dreiviertel Jahr nicht in Auftrag zugeben und es bei Tempo-30-Schildern bewenden zu lassen, kann ja nun wirklich nicht alles sein.

Auf meine Nachfrage hin wird mir jetzt mitgeteilt, dass in diesen Tagen der Untersuchungsauftrag heraus gehen werde. Da bin ich ja mal gespannt, ob das wirklich passiert, wann ein Ergebnis vorliegen wird und was dann veranlasst wird….

One thought on “Hoppla, passiert jetzt endlich was auf der Max-Planck-Straße?

  • Ob der Tempo-30-Bereich an der Max-Planck-Straße gerechtfertigt ist oder nicht, dass muss wohl jeder für sich selbst entscheiden. Richtiger wäre es hier die KFZ-Fahrer selbst entscheiden zu lassen. Jemand, der Angst um sein Fahrzeug hat, wird langsamer fahren. Den Fahrzeugen sollten diese Bodenwellen nichts machen. In Belgien (wir erinnern uns: EU!), gibt es vereinzelt wesentlich beschädigtere Straßen, auf denen Tempo 90 auch gestattet ist und auch gefahren wird (ohne KFZ-Schäden). Es bleibt jedenfalls zu hoffen, dass sich hier schnell etwas bewegt. Ich persönlich umfahre aus diesem Grund inzwischen diese Strecke durch das Wohngebiet, weil es zügiger ist. Wenn andere dem auch nachkommen, dürfte das neue Unzufriedenheit schüren. In diesem Zusammenhang möchte ich auch noch auf die Morper Allee hinweisen, bei denen es – angeblich auch aufgrund von Straßenschäden – zu Tempo 30 gekommen ist. Allerdings unverständlich: Wo sind dort die angekündigten Straßenschäden? Oder ist das alles nur reine Willkür? Es ist optisch nichts zu erkennen, was diese Maßnahmen erklären könnte.

    Beste Grüße,
    Christopher

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