Tempo-30-Regelung auf der Max-Planck-Straße nachts überprüfen

Auf der Max-Planckstraße gilt im Bereich des Wohngebietes eine Tempo-30-Höchstgeschwindigkeit – leider nur in den Nachtstunden, aber angesichts des langjährigen Widerstands des amtierenden Bürgermeisters und seiner CDU-, FDP-Mehrheit im Stadtrat immerhin schon ein Fortschritt.

Helmuth Vorholt, engagierter Vorkämpfer des Bürgervotums Max-Planck-Straße, einer der ältesten Bürgerinitiativen in der Stadt, fragte dazu gestern bei einer Veranstaltung des Bürgervereins Hochdahl zur Sicherheitslage in Erkrath nach, ob diese straßenverkehrsrechtliche Vorgabe denn auch mal kontrolliert werde. Bekanntlich „funktionieren“ Verkehrsregeln dann am besten, wenn sie nicht nur den Verkehrsteilnehmern einleuchten, sondern möglichst auch noch kontrolliert werden.

Die Polizei habe dazu in der Regel nicht die personellen Möglichkeiten, hatte Vorholt bei vorangegangenen Anfragen von der Erkrather Polizeiwache zur Antwort bekommen. Landrat Hendele als Chef der Kreispolizeibehörde antwortete gestern, er wolle sich des Themas annehmen und sehen, ob eine Radarmessung möglich sei.

Ich regte an, dass auch die Stadt Erkrath selbst tätig werden könne. Im zuständigen Tiefbauamt gibt es eine mobile Messeinrichtung, die insbesondere vor Kindergärten und Schulen zum Einsatz komme und die Autofahrer durch Anzeigen ihrer konkret gefahrenen Geschwindigkeiten mahne, sich an die Regeln zu halten.

Diese Anlage soll zu Messzwecken – zunächst ohne die Warnanzeige – auf der Max-Planck-Straße aufgebaut werden um zu kontrollieren, in welchem Maße sich Kraftfahrer an die Höchstgeschwindigkeitsvorgabe halten. Ich meine: Wird die Tempobegrenzung eingehalten, sollte sie auf die Tagesstunden ausgeweitet werden. Wird sie nicht eingehalten bedarf es polizeilicher Kontrollen zu ihrer Durchsetzung.

2 thoughts on “Tempo-30-Regelung auf der Max-Planck-Straße nachts überprüfen

  • Hallo Herr Sundermann,
    vielen Dank für Ihre Nachricht.
    Sie sind Ingenieur, Sie werden wissen oder sich vorstellen können, wie ein Fußgänger, zumal ein Kind, „aussieht“, wenn er/es von einem 50 km/h fahrenden Pkw erwischt wird. Mit 30 km/h dagegen gibt es eine deutlich bessere Chance, relativ ungeschoren davon zu kommen.
    Deshalb – aus Sicherheits- und aus Lärmgründen – bin ich dafür, überall in Wohngebieten Tempo 30 vorzugeben, am besten gleich mit dem gelben Ortsschild statt 50 30 zu verbinden und dann auf Hauptverkehrsstraßen als Ausnahme 50 zuzulassen.
    Herzliche Grüße
    Detlef Ehlert

  • Meine These hierzu:
    wenn man in der Lage wäre , allg.Tempo 50 als
    Höchstgrenze durchzusetzen , dann bräuchte es
    keine 30 km Zonen , und keine „Einfahrtverbote“ für bevorzugt behandelte Wohngebiete.
    Die Folge der 30 km Regelung sehen wir 300m
    weiter am Millrather Weg : da wird dann Gas gegeben um den vermeitlichen Zeitverlust
    aufzuholen.

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