Fall Hertie: Anpacken und „Neander-Mall“ gründen!

Hertie-Filiale wird geschlossen? – Neander-Mall aufbauen!

Die Situation ist ernst. Hertie in Erkrath könnte/wird schließen, unter anderem weil die überhöhten Mieten an die englische Grundstückseignergesellschaft nicht gezahlt werden können.

Was tun? Nur den Kopf in den Sand stecken? Nein, sicher nicht! Wenn der Konzern und die zu Hilfe gerufene Landesregierung nicht helfen können, müssen wir in Erkrath selbst das Heft in die Hand nehmen.

Wir müssen Händler für die Räumlichkeiten im Hertie-Gebäude, für eine neue “Neander-Mall”  finden. Dazu gehören sicher in erster Linie neben dem vorhandenen Rewe-Markt Filialisten wie Strauß, H & M, Lidl, Penny, Schmuckgeschäfte wie Christ oder auch Douglas. Erkrather Einzelhändler könnten das Angebot ergänzen, indem sie ihre eigenen Geschäfte verlagern oder vergrößern. Euronics/Kiesslich-Konzepte, Elektro- oder Sanitärbedarfsbetriebe wie Graf und Schneider oder Reys und Hollaender oder viele andere kämen in Betracht.

Es liegt jetzt an der Stadt, am Bürgermeister, sich hier einzubringen und für eine Lösung zu sorgen. Da kann er sich nicht verstecken hinter anderen Verwaltungsbeschäftigten, da muss er schon selber ran: Das ist Chefsache!

Presseberichterstattung

3 thoughts on “Fall Hertie: Anpacken und „Neander-Mall“ gründen!

  • Neandermall ist nicht der richtige Weg. Wenn ich einen der tausend Fillialisten sehen will, kann in 10 Minunten von Erkrath mit der S-Bahn in den Düsseldorf-Arcaden sein. Nein, ein Weg könnte ein eigenes Gesicht sein. Im Hertie-Haus sollte es Angebote geben, die es sonst in der Region nicht gibt. Dann kommen auch Käufer aus anderen Städten nach Erkrath.

    Gegen die Ketten – für ein lokales Gesicht.

    rät der Anonymus

  • Ich danke Ihnen für Ihren Brief. Ich stimme Ihnen rundherum zu. In den nächsten Tagen werde ich weitere Vorschläge für die Rettung der Situation machen. Das ist alles nicht einfach, aber jetzt nichts zu tun, weil ja die Stadt nicht Eigentümer sei – das ist Unfug. Ich erwarte, dass die Stadt tätig wird, dass die sich die Finger wund telefonieren. Dabei können viele Ideen, auch meine, „entzaubert“ werden. Aber versuchen wir es halt, enttäuscht werden oder sein können wir später immer noch.

    Herzliche Grüße

    Detlef Ehlert

  • Hallo Herr Ehlert,
    ich möchte gerne anonym bleiben da ich zum erweiterten Kreis der „Betroffenen“ gehöre, Ihnen aber trotzdem meine Meinung nicht vorenthalten. Ich finde den Artikel der Rheinischen Post vielsagend. „Die CDU bedauert“ und „ist sich sicher, dass der Bügermeister bereits Schritte eingeleitet hat“ – Das finde ich 1. zu wenig und 2. erstaunlich. Bedauern hilft keinem seinen Arbeitsplatz zu erhalten. Und ich frage mich ob man innerhalb der CDU nicht mehr miteinander spricht. So hilft man Bürgern nicht, das geht nur über konkrete Vorschläge, Anpacken und Engagement.
    Viele Grüße

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